Vita Georges Kobylansky

Am 18. Februar 1930 wurde Georges Kobylansky in Warschau, Polen geboren.

 

Sein Vater, Wassili Jakobi Kobylansky, war ein russischer Edelmann. Seine Mutter Emilia Kobylansky verstarb leider bereits als Georges 18 Jahre alt war.

 

Georges Tante, Olga Kobylanska, war eine bekannte Schriftstellerin und Poetin in der Ukraine.

 

Georges Kobylansky hatte eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Dieser hatte eine Knochenkrankheit weswegen man der Familie nahelegte in ein wärmeres Land umzusiedeln.

 

Wassili Kobylansky arbeitete als Koch für einen Botschafter in Warschau und bemühte sich um eine Anstellung in der französischen Botschaft in Kairo. So zog die ganze Familie 1934 nach Kairo um.

 

Die Familie sprach von Haus aus Russisch, Polnisch und  Französisch (Sprache des russischen Adels). In Kairo lernte die Familie dann Arabisch.

 

Ab seinem 4. Lebensjahr wuchs Georges Kobylansky in Kairo auf. Er besuchte dort die französische Schule.

 

In der Schule lernte Georges Kobylansky Englisch und als junger Mann Italienisch und Griechisch.

 

Georges Kobylansky studierte Architektur, Kunst und Musik an der Universität Bella Arte Leonardo da Vinci in Kairo.

 

Er arbeitete mehrere Jahre als Architekt und Bauleiter in Kairo sowie bei MGM (Metro-Goldwyn-Mayer Production) als Werbegrafiker.

 

Nach einiger Zeit fiel es ihm aber immer schwerer die standardisierten Häuser und Gebäude zu bauen, die seiner Kratitvität nur wenig Raum gaben. Kunst und Malerei waren immer schon seine Leidenschaft.

 

Seit 1961 war Georges Kobylansky als freischaffender Künstler tätig.

 

Neben der Kunst interessierte sich Georges Kobylansky immer schon für Musik, Gesang und Film. 

 

Er hat an vielen Gesangswettbewerben teilgenommen. Sein Künstlername mit dem er in Kairo auftrat war "Georges Petit".

 

In einigen arabischen Filmproduktionen hat Georges Kobylansky damals ebenfalls mitgewirkt.

 

Sein Talent Leute zu interessieren, zu begeistern und nicht zuletzt einfach zu unterhalten durch Erzählungen, Gesang, Malerei, Charme und Witz machten ihn schon damals zum Entertainer für die Menschen die ihn umgaben.

 

Als die politische Lage in Kairo immer schwieriger wurde, siedelte Georges Kobylansky 1966 nach Paris um.

 

In Paris war Georges Kobylansky ab 1966 als Kunstmaler tätig. Er arbeitete ebenfalls als Konstrukteur und Grafiker für die Messe Paris.

 

1968 lernte Georges Kobylansky in Paris seine spätere Frau Rosemarie aus Deutschland kennen.

 

1970  zog Georges Kobylansky von Paris nach Düsseldorf um. Die Stadt für die man sich für eine gemeinsame Zukunft entschieden hatte. Düsseldorf - ein guter Ort für Kunst und Künstler.

 

Februar 1971 Heirat mit Rosemarie Kobylansky, geborene Walter.

 

Mai 1975 Geburt der Tochter Maja Kobylansky.

 

In den 70er, 80er und Anfang der 90er Jahre war Georges Kobylansky sehr engagiert im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf tätig (Ausstellungen, und andere Veranstaltungen).

 

Georges Kobylansky hatte in Düsseldorf und Umgebung viele Einzelausstellungen und nahm regelmäßig an Kollektivausstellungen teil (siehe Rubrik "Ausstellungen").

 

Die wichtigste, weil längste, ununterbrochene Schaffenszeit hatte Georges Kobylansky in Düsseldorf, wo er fast 30 Jahre lang fest mit der Kunstszene verknüpf war.

 

In dieser Zeit kamen viele interessante Begegnungen und Impulse mit anderen Düsseldorfer Künstler Kollegen zu Stande.

 

Georges Kobylansky beschäftigte sich auch immer wieder mit Musik, Gesang und Unterhaltung. So hatte er Ende der 80er /Anfang der 90er Jahre mehrere Auftritte in Lokalen der Düsseldorfer Altstadt mit "Georges Kobylansky singt Aznavour".

 

1996 Eintrag in das Who is who Deutschland.

 

1998 Umzug von Düsseldorf nach Coburg.

 

2003 Umzug von Coburg in die Auvergne nach Frankreich.

 

Am 16. April 2014 ist Georges Kobylansky im Alter von 84 Jahren in Montoldre, Auvergne / Frankreich verstorben.